Wir kommen nach Atapuerca, das ist kurz vor Burgos und wollen in einer ganz wunderbaren Privat-Herberge übernachten.

Die Füße schmerzen und wir sind rechtschaffend müde nach etwa 20 km Fußmarsch. Die Herberge ist wirklich entzückend, sowohl von außen als auch von innen, sehr liebevoll eingerichtet – hier gefällt’s uns, hier bleiben wir!

Aber leider sagt uRestaurant und Herberge El Palomar in Atapuercans eine überaus freundliche und hilfsbereite Dame, dass die wenigen Zimmer schon belegt sind; Was tun? Allerdings gibt’s im Dorf eine andere Herberge, die heute nach der Winterpause aufmacht; wir sollen doch dort unser Glück versuchen.

Also packen wir widerwillig unsere Siebensachen und machen uns auf die Suche nach El Palomar ‚Taubenschlag‘.

Erster Eindruck: schaut von außen nicht aufregend schön aus, aber mal abwarten. Ein Mann namens Luis zeigt uns gleich seinen Übernachtungs-Vorschlag: ein Vierbett-Zimmer mit lauter einzelnen Betten. Gabi grinst und meint: das sieht ja aus wie bei Schneewittchen, vier Einzel-Bettchen in einer Reihe – ganz niedlich!

El Palomar mit Heizkörper, AtapuercaLuis entpuppt sich als bester Gastgeber ever: wir sind dieses Jahr seine ersten Gäste , er umsorgt uns wie’s besser nicht geht: wegen der Kälte bringt uns der gastfreundliche Mann sofort einen elektrischen Heizkörper und Decken.

Vor dem Schlafengehen hätten wir gerne Gin Tonic als Schlummertrunk, doch sind leider keine Eiswürfel im Haus. Luis ruft seinen Schwager an, der kurz darauf, gegen 21:30 Uhr, mit Eiswürfeln auftaucht- der Abend ist gerettet!

Wir haben wirklich gut zu Abend gegessen in der ersten Herberge, die leider keinen Platz für uns hatte, doch in Erinnerung geblieben ist mir der wunderbare Luis!

 

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